Öffentliche innerstädtische Naherholung ist in der heutigen Zeitspanne grundsätzliche Voraussetzung und menschliche Familiengegebenheit. Die frische, saubere Luft einatmen, dem Gesang der Vögel lauschen, die Bäume und Sträucher mit den grün leuchtenden Blättern verinnerlichen und das Gras und die Blumen in ihrer Blütenpracht bewundern.

Wir haben in unserer Lebensperle Rehau die Steinleite! Zu Fuß oder mit dem Auto leicht erreichbar, liegt sie brach und verwildert darnieder. Kein Kinderspielplatz, kein Pavillon, kein Trimm-Dich-Pfad, keine Vogeltränke, kein Vogel-, Blumen-, Sträucher-, keine Baumbeschreibungen durch aufgestellte Tafeln, keine geordneten Gehwege mehr, alles verschwunden, das war angeboten und wahrnehmbar vorhanden, ist nicht gepflegt und abgebaut.

Warum lässt man so eine bürgerbezogene Freizeitkostbarkeit verkommen?

Es steht nur noch die steinerne Sitzbank der Stifter, ein Geschenk der Familie Heinitz. Eine lebendige Weltstadt Rehau mit einer wirtschaftlichen Grundlage braucht gesellschaftliche und naturbezogene Anknüpfungspunkte. Der Bürger erwartet dies bei einer Neuansiedlung, man muss dies anbieten und verkünden! Bei Stillstand und Ruhe-Sanft-Wahrnehmung geht es steil bergab!

Rehau, den 4.Februar 2026